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Gemeinsamer Erziehungsprozess zur Persönlichkeitsentwicklung

Die pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen basiert auf deren explizit formuliertem Einverständnis zur Unterbringung auf Schloss Varenholz. Dieses Prinzip der Freiwilligkeit schließt die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit der Kinder und Jugendlichen wie auch der Eltern an der Realisierung der im Entwicklungs-/Hilfeplan formulierten Erziehungsziele, also der positiven Teilnahme am gemeinsamen Erziehungsprozess, zwingend ein. Zusammen wird in der Folge nach individuell abgestimmten und pädagogisch sinnvollen Lösungen gesucht, die gemeinsam getragen und durchgeführt werden. Dieser Weg erfordert von allen Beteiligten Geduld, Vertrauen und die Fähigkeit, kontinuierlich einen lösungsorientierten Dialog zu führen.

Die pädagogischen Mitarbeiter/-innen der Einrichtung möchten ihren Schüler/-innen aber auch Orientierung und Geborgenheit bieten; sie sollen sich hier gut aufgehoben und - in all ihrer Individualität - angenommen fühlen. In diesem positiven pädagogischen Klima lernen sie, ihr Denken und ihr Vertrauensspektrum so zu erweitern, dass ihnen soziale Kompetenzen für ein erfolgreiches Leben in unserer Gesellschaft zuwachsen. Weltoffenheit, Toleranz und Engagement sind außerdem Tugenden, die wir leben. Wir wünschen uns, dass letztlich selbstbewusste und selbstständige Persönlichkeiten Schloss Varenholz verlassen.

"Ein Kind in Schwierigkeiten ist noch lange kein schwieriges Kind."


Dipl.Päd. W. Ulrich Blauschek, 2014 verstorbener Träger von Schloss Varenholz