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Leitbild von Schloss Varenholz

Was wir leben: Gerechtigkeit – Treue – Hoffnung – Nächstenliebe

Schloss Varenholz versteht sich als weltoffene, konfessionell ungebundene und humanistisch geprägte Einrichtung, in der Menschen aller Glaubensrichtungen bzw. Konfessionen willkommen sind.
Im Innenhof des Schlosses Varenholz befindet sich ein Relief, welches vier Tugenden abbildet: Gerechtigkeit, Treue, Hoffnung und Nächstenliebe. Aus diesen vier Tugenden leiten wir die Philosophie für unser pädagogisches und ökonomisches Handeln ab. Das Relief stammt aus dem Zeitalter der Aufklärung, dessen Leitgedanke es war, durch die Vernunft die Wahrheit zu entdecken und die Tugenden des menschlichen Handelns zu fördern. Als Einrichtung für Bildung und Erziehung sehen wir uns dieser aufklärerischen Tradition verpflichtet.

Wir bereiten Kinder und Jugendliche auf ein selbstbestimmtes Leben in schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Lern- und Verantwortungsfeldern vor. Für Schüler/-innen wie auch für alle Mitarbeiter/-innen unseres Hauses soll die Erinnerung an die Tugenden Anleitung zum richtigen und guten Handeln sein.

Gerechtigkeit bezeichnet ein ideales Verhältnis des sozialen Miteinanders zwischen allen beteiligten Personen oder Gruppen. Im Gedanken der Gerechtigkeit leben die Ideen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, des angemessenen Handelns und Verhaltens sowie der Anerkennung der allgemeinen Rechtsnormen. In der Auseinandersetzung mit dem Gegenstand der Gerechtigkeit sollen alle Kinder und Jugendlichen wie auch die Erwachsenen in unserem Haus dazu angehalten werden, mit dem richtigen Maß das Handeln anderer zu bemessen, aber auch gegenüber sich selbst gerecht zu sein. Fairness und Objektivität gehören aus unserer Sicht zum Rüstzeug eines starken Charakters.

Treue ist eine Tugend, die die Verlässlichkeit einer Person gegenüber einer anderen, einer Gemeinschaft oder einem Objekt ausdrückt. Sie basiert auf Vertrauen und Loyalität. Treue und Vertrauen sind zentrale Begriffe im pädagogischen, aber auch im wirtschaftlichen Alltag unseres Unternehmens. Den Kindern und Jugendlichen versuchen wir zu vermitteln, sich selbst treu zu bleiben und Vertrauen in die eigenen Stärken zu entwickeln. Die pädagogischen Fachkräfte im Schul- und Erziehungsdienst versuchen, den Jugendlichen gegenüber treu zu sein und immer wieder neues Vertrauen in sie zu setzen. Der Arbeitgeber setzt auf die Treue und das Vertrauen in seine Angestellten, um bei diesen Loyalität und Engagement bei der Verwirklichung unserer anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Des Weiteren setzen wir als Unternehmen vollstes Vertrauen in unsere Vertragspartner und deren Vertragstreue. 

Hoffnung ist als eine zuversichtliche Haltung gegenüber der Zukunft zu begreifen. Die Hoffnung ist eine positive Lebenseinstellung, in der die Formulierung der persönlichen Ziele, auf die sich die Hoffnung richtet, eine wichtige Rolle für junge Menschen einnimmt. Sie ist Orientierung im Jetzt und für die Zukunft. Hoffnung zu stiften, dass die angestrebten Ziele erreicht werden können, ist elementar für die pädagogische Arbeit in Internat und Schule. In der Hoffnung liegt der Schlüssel, gewünschtes Realität werden zu lassen, da in ihr die Überzeugung besteht, dass das erreicht werden kann, was erreicht werden will. Wir möchten eine optimistische Lebenseinstellung vermitteln, die von einer realistischen Erwartungshaltung und dem Glauben an sich selbst geprägt ist.

Nächstenliebe ist eine Tugend, die in der pädagogischen Arbeit Voraussetzung ist und von unseren Mitarbeiter/-innen, die ihren Beruf als Berufung verstehen sollen, im beruflichen Alltag gelebt wird. Mit Nächstenliebe verbinden wir die Ideen, anderen Menschen mit Anerkennung und Respekt zu begegnen und sich selbst gegenüber anderen Menschen zurückzunehmen. Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sind Kompetenzen, die wir zu vermitteln suchen, da sie Voraussetzung für das soziale Miteinander sind.

"Über die fachliche und soziale Kompetenz hinaus versuchen wir stets Vorbilder für unsere Schüler/-innen zu sein. So vermitteln wir ihnen Orientierung und Selbstbewusstsein in einer komplexen Lebenswelt."


F. Thomas Blauschek M. A., Träger und Gesamtleiter