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Aktuelles aus Schloss Varenholz

Jahrgangsstufe 8 der Real- und Sekundarschule durchläuft 3-tägige Praxisphase zur Berufsorientierung

"Kein Abschluss ohne Anschluss" – so lautet das Motto des neuen, von der Landesregierung initiierten  Übergangssystem Schule - Beruf in NRW. Das Übergangssystem unterstützt die Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufs- und Studienorientierung, der Berufswahl und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch ein effektives, kommunal koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Spätestens ab Klasse 8 erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine verbindliche, systematische und geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung mit regelmäßigen Praxisphasen. Ergänzend zum Unterricht werden Berufsfelderkundungen und Praktika ermöglicht, um betriebliche Wirklichkeit zu erfahren und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Geeignete Beratungsverfahren und -instrumente stehen bereit, um die Übergangsprozesse optimal zu begleiten.

Für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Varenholzer Real- und Sekundarschule startete das Beruforientierungsprogramm zunächst mit einer Potentialanalyse zur Feststellung ihrer Fertigkeiten und persönlichen Stärken. Darauf aufbauend durften sie im Februar 2016 im SOS-Kinderdorf sowie der Competenz-Werkstatt Beruf (CWB) in Detmold an drei aufeinander folgenden Tagen verschiedene Berufsfelder hautnah in der Praxis erleben. Die Jugendlichen wurden während der Werkstatttage von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern angeleitet und erhielten regelmäßig Rückmeldungen zu ihrem Verhalten und ihren Stärken in den jeweiligen Berufsfeldern. Das SOS-Kinderdorf bzw. das CWB Detmold bieten Berufsfelderkundungen in folgenden Bereichen an: Holz, Lager/Handel, Verkauf, Farbe, Friseur, Gartenbau, Hauswirtschaft/Küche, Holz, Metall, Pflege sowie Verwaltung an. Das sich Erproben in verschiedenen Gewerken trug unter anderem dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler eine erste Vorstellung davon erhielten, was im späteren Berufsleben auf sie zukommt und wofür schulisches Lernen wichtig ist. Häufig wurde auch ein Werkstück erstellt, das die Jugendlichen mit nach Hause nehmen konnten. Das motiviert und macht stolz auf die eigenen Leistungen.

Berufsorientierung 2016

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